Provinz Antalya, Mittelmeerprovinz in der südlichen Türkei
Die Provinz Antalya ist ein Verwaltungsgebiet an der türkischen Mittelmeerküste, das neunzehn Kreise zwischen dem Taurusgebirge und dem Meer umfasst. Der Küstenstreifen reicht von schmalen Buchten bis zu breiten Sandstränden, während im Landesinneren Kiefernwälder und Hochplateaus dominieren.
Die Karain-Höhle zeigt Siedlungsspuren, die rund 200000 Jahre zurückreichen und zu den ältesten menschlichen Besiedlungen der heutigen Türkei gehören. Über die Jahrhunderte wechselten Lykier, Perser, Römer und Byzantiner die Herrschaft, bis die Region im 13. Jahrhundert unter türkische Verwaltung kam.
In den Dörfern entlang der Küste kann man noch immer Männer beim Teehaus-Gespräch und Frauen bei der Arbeit mit traditionellen Teppichwebstühlen sehen. Die alte Nomadenkultur der Yörük prägt die Bergregion mit Ziegenhaar-Zelten und Wanderwegen, die heute noch von Hirten genutzt werden.
Der internationale Flughafen Antalya und ein kleinerer Flughafen in Gazipasa bieten Fluganschluss, während Überlandbusse alle Kreise miteinander verbinden. Die Sommermonate bringen die meisten Besucher, aber Frühjahr und Herbst bieten mildere Bedingungen für Wanderungen in den Bergen.
Drei Nationalparks und drei Schutzgebiete liegen innerhalb der Provinzgrenzen, darunter der Akdag-Gipfel, der auf 3025 Meter (etwa 9900 Fuß) in die Höhe ragt. Manche Dörfer im Gebirge bleiben im Winter durch Schnee mehrere Wochen isoliert, während die Küste das ganze Jahr über geöffnet bleibt.
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