Konya, Historisches Stadtzentrum in der Zentraltürkei.
Konya ist eine Großstadt in der gleichnamigen Provinz Zentralanatoliens, etwa 1000 Meter über dem Meeresspiegel. Die Straßen führen durch Viertel mit niedrigen Steinbauten, Moscheen aus der Seldschukenzeit und Parks, die von Boulevards durchzogen werden.
Die Siedlung hieß in der Antike Ikonion und wurde später Hauptstadt des Sultanats der Rum-Seldschuken im 12. Jahrhundert. Nach dem Zerfall des Seldschukenreichs wechselte die Herrschaft mehrfach, bis die Stadt im 16. Jahrhundert unter osmanische Kontrolle geriet.
Das Mausoleum des Mevlana zieht Besucher an, die sich für die Dichtung Rumis und die Zeremonien der Sufi-Orden interessieren. In den Gassen rund um das Zentrum finden sich Werkstätten, in denen Handwerker Teppiche nach alten Mustern knüpfen und Süßigkeiten aus Sesam und Honig herstellen.
Im Sommer können die Temperaturen tagsüber sehr hoch steigen, daher empfiehlt sich der Besuch religiöser Stätten am Vormittag oder späten Nachmittag. Die meisten Sehenswürdigkeiten liegen im Zentrum und sind zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.
Im Dezember versammeln sich Zuschauer zur jährlichen Gedenkwoche, in der Tänzer in weißen Gewändern die kreisenden Bewegungen der Mevlevi-Derwische vorführen. Die Vorführungen finden in einer modernen Halle statt, die für diese Gelegenheit eigens hergerichtet wurde.
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