Selim-II.-Moschee, Osmanische Moschee in Karatay, Türkei.
Die Selim-Konya-Moschee ist eine ottomanische Moschee in Karatay mit einer zentralen Kuppel von 31 Metern Durchmesser, vier Minaretten und sieben kleineren Kuppeln über dem Portikus. Der Gebetsraum ist geräumig gestaltet und mit aufwendiger Fliesenarbeit ausgestattet.
Die Moschee wurde 1558 unter der Leitung des damaligen Prinzen und Statthalters Selim II. erbaut, der später zum Sultan aufstieg. Das Gebäude stammt aus einer Zeit, in der großartige religiöse Strukturen in der Region entstanden.
Die Innenwände sind mit traditionellen Iznik-Kacheln bedeckt, die geometrische Muster und Koranverse zeigen und die Handwerkskunst der ottomanischen Keramik aus dem 16. Jahrhundert widerspiegeln. Diese Dekoration war damals ein Zeichen von Reichtum und Hingabe bei der Gestaltung von Gebetsräumen.
Die Moschee befindet sich in der Nähe des Mevlana-Museums im Geschäftsviertel von Konya und ist leicht zu erreichen. Besucher sollten sich auf mögliche Gebetszeiten vorbereiten, da sie den Zugang zu bestimmten Bereichen beeinflussen können.
Das Gebäude ist mit einer astronomischen Uhr ausgestattet, die über fortgeschrittene Akustiktechnik verfügt, um Schall über den gesamten Gebetsraum zu tragen. Diese technische Raffinesse war zur damaligen Zeit bemerkenswert und zeigt das Können ottomanischer Handwerker.
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