Zitadelle von Karaman, Militärfestung in Karaman, Türkei.
Die Burg von Karaman ist eine Festungsruine mit drei konzentrischen Mauern und neun Bastionen aus Stein, darunter vier runde und fünf rechteckige Türme, die die Verteidigungslinie stärken. Der Aufbau zeigt deutlich, wie jede Mauerschicht den Kern weiter schützte und Angreifer zum Erliegen brachte.
Die Festung wurde im 11. Jahrhundert von Byzanz errichtet und wechselte später unter Seldschuken, Karamaniden und Osmanen den Besitzer, die sie 1465 erneuerten. Dieser Wechsel zwischen Mächten prägte die Architektur und die verschiedenen Bauphasen der Anlage.
Der Ort trägt den Namen der historischen Region Karaman und wird heute von Besuchern genutzt, die die Ruinen erkunden und die Schichten der Vergangenheit sichtbar machen. Die Lage auf dem Hügel macht ihn zu einem Orientierungspunkt für die Stadt darunter.
Die Burg liegt auf 1046 Metern Höhe und ist für Besucher offen, die die Ruinen erkunden und die alten Verteidigungsstrukturen besichtigen können. Das Gelande erlaubt freie Bewegung, obwohl Trittsicherheit bei unebenen Steinen wichtig ist.
Nach der Mitte des 20. Jahrhunderts wurden alle Gebäude innerhalb der äußeren Mauern entfernt, um die Burg in einen öffentlichen Park umzuwandeln. Dies ist eine seltene Entscheidung, die den Blick auf die reinen Verteidigungsstrukturen freimacht und die Besucher direkt mit den Steinen der Antike in Berührung bringt.
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