Karaman, Verwaltungszentrum am Taurusgebirge, Türkei
Karaman liegt auf einem Hochplateau in Zentralanatolien in einer Höhe von etwa 1.039 Metern und wird von Bergen umgeben. Die Stadt besteht aus Wohnvierteln und älteren Gebäuden, die sich um die zentrale Burg herum anordnen.
Die Stadt war im Altertum als Laranda bekannt und erhielt 1256 ihren heutigen Namen, als Karaman Bey die Region eroberte und sie nach sich selbst benannte. Dieses Ereignis markierte den Beginn ihrer Bedeutung als Verwaltungszentrum unter türkischer Herrschaft.
Das Museum der Stadt zeigt Objekte aus verschiedenen Epochen der türkischen Geschichte und gibt Einblick in das Leben der Menschen, die hier lebten. Die ausgestellten Stücke erzählen von Handwerk, Alltag und religiösen Traditionen, die bis heute die Identität der Stadt prägen.
Die Burg in der Stadtmitte ist ein guter Ausgangspunkt, um die verschiedenen Sehenswürdigkeiten in der Region zu erkunden. Von dort aus können Besucher leicht zu älteren Vierteln und zum Museum gelangen.
Im Jahr 1277 war dies die erste Stadt in Anatolien, die Türkisch als Amtssprache einführte, was heute noch durch jährliche Feierlichkeiten zum Sprachenfest begangen wird. Dieses frühe Bekenntnis zur türkischen Sprache machte den Ort zu einem symbolisch wichtigen Punkt in der Region.
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