Kilise Tepe, Archäologischer Hügel am Göksu-Fluss, Provinz Mersin, Türkei.
Kilise Tepe ist ein Siedlungshügel in der Nähe des Flusses Göksu mit mehreren übereinanderliegenden Schichten aus verschiedenen Epochen. Die Ausgrabungen zeigen eine lange Geschichte menschlicher Besiedlung mit gut erhaltenen Spuren antiker Leben.
Die Stätte erlebte gegen Ende des 13. Jahrhunderts v. Chr. eine Zerstörung durch die Seevölker und wurde danach wieder besiedelt. In der Mitte des 12. Jahrhunderts v. Chr. folgte eine weitere Zerstörung, die das Ort endgültig aufgegeben werden ließ.
Der Ort trägt seinen Namen von einer Kapelle, die einst auf dem Hügel stand und von lokalen Menschen verehrt wurde. Diese Verbindung zwischen antiker Geschichte und späteren religiösen Traditionen zeigt, wie die Stätte über Jahrhunderte hinweg die Aufmerksamkeit und Verehrung der Menschen anzog.
Besucher können die ausgegrabenen Gegenstände im Silifke-Museum besichtigen, wo die Funde gesammelt und ausgestellt sind. Das Museum befindet sich in erreichbarer Nähe und ermöglicht es, die Geschichte dieser antiken Stätte zu verstehen.
Holzreste aus der Spätbronzezeit ermöglichten eine genaue Altersbestimmung und zeigten, dass die Stätte um 1380 v. Chr. besiedelt war. Diese wissenschaftliche Datierung bietet seltene Gewissheit über die genaue Zeit dieser antiken Besiedlung.
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