Türkische Meerengen, Meerengenssystem in der Westtürkei
Das türkische Straßensystem verbindet das Schwarze Meer mit dem Mittelmeer durch drei Wasserwege, die sich über etwa 280 Kilometer erstrecken. Der Bosporus ist der nördlichste Teil, gefolgt vom Marmarameer und der Dardanellen im Süden.
Das Straßensystem wurde bereits in der Antike von Griechen und Römern als Handelsroute genutzt und erhielt später strategische Bedeutung unter byzantinischen und osmanischen Herrschern. Die Montreux-Konvention von 1936 regelt bis heute die Passage von Schiffen, besonders in Kriegszeiten.
Der Bosporus fließt durch Istanbul, wo die Stadtsilhouetten und Uferbauten Spuren aus vielen Jahrhunderten zeigen. Man sieht an den Ufern alte Moscheen, Festungen und Wohnhäuser, die bis heute von der Mischung verschiedener Kulturen erzählen.
Die Wasserwege erfordern sorgfältige Navigation wegen starker Strömungen und komplexer Verkehrsregeln, die alle Schiffe befolgen müssen. Der beste Weg, das Gebiet zu verstehen, ist eine Bootsfahrt oder das Beobachten des Schiffsverkehrs von den Ufern aus.
Das Wasser des Bosporus fließt auf zwei verschiedene Arten gleichzeitig: Oberflächenwasser bewegt sich vom Schwarzen Meer zum Marmarameer, während darunter Wasser in die andere Richtung fließt. Diese doppelte Strömung ist an der Oberfläche nicht zu sehen, gehört aber zu dem, was Navigation hier so schwierig macht.
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