Kırşehir, Provinzhauptstadt in der Zentralanatolischen Region, Türkei
Kırşehir ist eine Provinzstadt in der Zentralanatolienregion der Türkei und liegt auf einer Höhe von 1027 Metern. Sie fungiert als Verwaltungszentrum der Provinz Kırşehir und beherbergt Regierungsämter sowie städtische Institutionen.
Das Gebiet hat Wurzeln in antiken Zivilisationen und durchlief eine Geschichte unter hethitischer, römischer und später seldschukischer Herrschaft. Die Seldschuken gaben der Stadt im 11. Jahrhundert den Namen Kırşehir, unter dem sie seither bekannt ist.
Die Stadt hat eine starke Musiktradition, besonders durch die Abdal-Gemeinschaft, die ihre Fähigkeiten von Generation zu Generation weitergeben. Wenn man durch die Straßen geht, merkt man diese musikalische Präsenz in alltäglichen Gesprächen und in der Art, wie lokale Künstler ihre Handwerk praktizieren.
Die Stadt ist über ein großes Straßennetz mit wichtigen türkischen Städten verbunden, mit regelmäßigen Busverbindungen vom zentralen Terminal nach Ankara und Istanbul. Besucher finden Mitfahrgelegenheiten leicht erreichbar und können die Gegend auf eigene Faust erkunden.
Ein besonderes geografisches Merkmal liegt nahe dem Dorf Seyfe im Kırşehir-Bezirk, wo sich der 39. Breitengrad Nord und der 34. Meridian Ost schneiden. Diesen Punkt als eine Art unsichtbare Vermessung der Erde zu entdecken ist für Reisende, die sich für Geographie interessieren, faszinierend.
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