Gelibolu, Hafenstadt in der Provinz Çanakkale, Türkei
Gelibolu liegt auf einer schmalen Halbinsel, wo die Dardanellen-Straße auf das Marmara-Meer trifft und erstreckt sich entlang des Wassers mit historischen Befestigungen. Die Stadt zeigt alte Mauern und Strukturen, die an ihre strategische Lage erinnern.
Die Stadt wurde 1356 als erste osmanische Eroberung in Europa gegründet und wurde zum Schlüsselpunkt für die weitere Expansion in den Balkan. Dieses Ereignis markierte den Beginn der osmanen-europäischen Geschichte in dieser Region.
Der Ort ist eng mit dem Ersten Weltkrieg verbunden, da sich hier Soldatenfriedhöfe und Denkmäler aus der Zeit der Dardanellen-Kampagne von 1915 befinden. Besucher können diese Orte heute noch sehen und nachspüren, wie wichtig diese Schlacht für die Geschichte war.
Die Stadt lässt sich am besten zu Fuß erkunden, da die wichtigsten Punkte relativ nah beieinander liegen. Besucher sollten sich auf raue Wetterbedingungen und historische Klettersteige vorbereiten, besonders wenn sie die alten Befestigungen besuchen möchten.
Ein byzantinisches Lagerhaus aus dem 6. Jahrhundert, das von Kaiser Justinian I. erbaut wurde, steht immer noch an diesem Ort und zeigt die sehr alte militärische Bedeutung. Ein quadratisches Schloss aus dem 14. Jahrhundert vervollständigt das Bild der aufeinanderfolgenden Kräfte, die diesen Ort kontrollierten.
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