Şırnak, Provinz in der südöstlichen Türkei.
Şırnak ist eine Provinz in Südostanatolien, die sich über bergige Gebiete im Westen und Süden erstreckt und flache Regionen aufweist, die durch den Tigris und seine Nebenflüsse geprägt sind. Die Provinz umfasst sieben administrative Bezirke mit unterschiedlichen topografischen und städtischen Merkmalen.
Die Provinz wurde 1990 gegründet und trennte Gebiete von Siirt, Hakkâri und Mardin ab, was eine bedeutende Verwaltungsneugliederung in Südostanatolien darstellte. Diese Reorganisation schuf eine eigenständige administrative Einheit mit klar definierten Grenzen.
Die Region wird von kurdischen und türkischen Gemeinschaften geprägt, die in den sieben Bezirken wie Cizre und Şırnak leben und traditionelle Lebensweisen mit modernem Alltag verbinden. Besucher können diese vielfältige Bevölkerung und ihre lokalen Bräuche in den Märkten und Dorfzentren erleben.
Die Ibrahim-Khalil-Grenzüberquerung verbindet die Provinz mit der Autonomen Region Kurdistan im Irak und dient als wichtiger Punkt für internationalen Handel und Verkehr. Diese Verbindung macht die Provinz zu einem Drehpunkt für regionale Mobilität und wirtschaftliche Aktivitäten.
Mount Cudi, Mount Gabar, Mount Namaz und Mount Altın bilden ein natürliches Gebirgssystem, das die Region geografisch definiert und prägt. Diese Bergketten sind für Wanderer und Naturbeobachter bedeutsam und bestimmen das Landschaftsbild der Provinz.
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