Cudi Dağı, Berggipfel in der Provinz Şırnak, Türkei
Der Mount Judi ist ein Berggipfel in der türkischen Provinz Şırnak, der 2089 Meter hoch liegt und sich dort erstreckt, wo Türkei, Irak und Syrien zusammentreffen. Die Hänge fallen steil ab zum Tal des Tigris, und der Gipfel bietet einen weiten Blick auf drei Länder und die umliegenden Gebirgsketten.
Alte Schriften erwähnen diesen Berg als Landeort nach der Sintflut, und Archäologen fanden auf dem Gipfel Holzreste und Asphalt, die etwa 6500 Jahre alt sind. Der deutsche Geologe Friedrich Bender entdeckte diese Materialien 1953, was wissenschaftliche Untersuchungen auslöste.
Gläubige aus der Region kommen zum Gipfel, weil dieser Ort in religiösen Überlieferungen als Landeplatz der Arche gilt. Jedes Jahr am 14. September finden hier Gedenkveranstaltungen statt, bei denen Besucher die Geschichte nachvollziehen und gemeinsam beten.
Die Lage an einer Grenzregion macht eine Vorplanung nötig, da die Gegend nur wenig Infrastruktur hat und das Wetter saisonal stark wechseln kann. Wer hierherkommt, sollte sich auf einfache Wege und begrenzte Einrichtungen einstellen.
Beim Aufstieg sieht man noch heute Spuren der Grabungen, die nach den Funden von 1953 begannen. Die Wissenschaftler wollten verstehen, woher die alten Holzstücke und das Asphalt stammen, doch viele Fragen bleiben bis heute offen.
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