Soloi, Archäologische Stätte in der Provinz Mersin, Türkei.
Soli ist eine archäologische Stätte in der Mersin-Provinz mit Überresten einer alten Stadt, die am Meer lag. Heute sehen Besucher dort Säulen, Mauern und Fundamente, die von der Bebauung über mehrere Jahrhunderte hinweg erzählen.
Die Stadt wurde um 700 v.Chr. von griechischen Siedlern gegründet und behielt lange Zeit ihre Bedeutung. Später wurde sie ein wichtiger römischer Hafen, besonders nachdem Pompeius sie im 1. Jahrhundert v.Chr. nutzte.
Die Stadt trug zwei Namen in ihrer Geschichte, was die Verschiebung zwischen griechischer und römischer Herrschaft widerspiegelt. Besucher können heute an den Überresten erkennen, wie beide Kulturen ihre Spuren in der Architektur und den Kunstwerken hinterlassen haben.
Der Besuch ist am besten tagsüber möglich, wenn die Stätte gut sichtbar ist und die Sonne die Überreste beleuchtet. Das umliegende Gelände ist teilweise offen, daher sollten Besucher Wasser und Sonnenschutz mitnehmen.
Auf dem Gelände steht eine Reihe von 41 Säulen, die einmal eine Hauptstraße säumten und noch heute deutlich erkennbar sind. Diese Kolonnade gehört zu den am besten erhaltenen Resten des antiken Ortes und macht die urbane Struktur vor etwa 2000 Jahren greifbar.
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