Yeşilköy, Küstennahes Wohnviertel in Bakırköy, Türkei
Yeşilköy ist ein Wohnviertel an der Küste des Marmarameeres in Istanbul mit einer Mischung aus niedrigen Wohngebäuden, Parks und Grünflächen entlang der Straßen. Das Viertel erstreckt sich vom Wasser bis ins Hinterland und bietet eine Mischung aus Wohn- und Grünanlagen.
Das Viertel ist der Ort, an dem 1878 der Frieden zwischen dem Russischen Reich und dem Osmanischen Reich unterzeichnet wurde. Dieses Ereignis markierte einen entscheidenden Moment in der Geschichte der Region und der europäisch-asiatischen Beziehungen.
Der Stadtteil zeigt eine lange Tradition religiöser Vielfalt, die in mehreren Sakralbauten sichtbar wird, darunter die Kirche Agios Stephanos und die Surp-Stepanos-Kirche. Wer durch die Straßen spaziert, bemerkt diese verschiedenen Glaubensgemeinschaften, die das Gesicht der Gegend prägen.
Die Marmaray-Eisenbahnlinie verbindet das Viertel mit anderen Teilen Istanbuls durch regelmäßige Zugverbindungen während des ganzen Tages. Besucher können von der Station aus leicht in die umliegenden Viertel und zum Zentrum gelangen.
Der Leuchtturm von Yeşilköy wurde 1856 erbaut und funktioniert immer noch als Navigationszeichen für die Schiffe. Das angrenzende Gebäude ist heute ein Fischrestaurant, das die Geschichte des Ortes mit modernem Leben verbindet.
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