Koca-Mustafa-Pascha-Moschee, Byzantinische Moschee im Fatih-Bezirk, Türkei
Die Koça Mustafa Pasha Moschee ist ein Bauwerk aus Ziegelsteinen mit einer zentralen Kuppel, das byzantinische und osmanische Merkmale verbindet. Die Struktur zeigt das typische Design mit großen Räumen unter der Kuppel und kleineren Nischen, die für verschiedene Funktionen dienen.
Das Gebäude wurde ursprünglich im 9. Jahrhundert als Kirche des Heiligen Andreas von Kreta errichtet. Es wurde zwischen 1486 und 1491 in eine Moschee umgewandelt und markiert damit eine der frühen islamischen Umgestaltungen religiöser Orte in Istanbul.
Das Bauwerk zeigt, wie religiöse Räume in Istanbul neu gestaltet wurden und trägt sowohl frühchristliche als auch islamische Architekturelemente in sich. Die Besucher sehen an den Wänden und in den Strukturen noch heute Spuren beider Glaubensrichtungen, die übereinander lagern.
Der Ort befindet sich in einer dicht bebauten Gegend mit mehreren Eingängen, die leicht zugänglich sind. Besucher sollten beachten, dass dies ein aktiver Ort des Gebets ist und sollten angemessene Kleidung und respektvolles Verhalten mitbringen.
Das Innere des Gebäudes verbirgt alte Wandmalereien aus dem 15. Jahrhundert, die den Erzengel Michael und die Heiligen Kosmas und Damian darstellen. Diese Kunstwerke liegen unter späteren Restaurierungsschichten und erinnern an die künstlerische Arbeit der früheren Epoche.
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