Sancaktar-Hayrettin-Moschee, Byzantinisches Kloster umgewandelt in Moschee in Kocamustafapaşa, Türkei
Die Sancaktar Hayrettin Moschee ist ein Backsteingebäude mit einem unregelmäßigen achteckigen Grundriss und innen kreuzförmiger Anordnung. Die Fassaden wechseln zwischen Backstein und behauenen Steinen ab, was dem Bauwerk sein charakteristisches Aussehen verleiht.
Das Gebäude war ursprünglich ein Kloster aus der byzantinischen Zeit, das nach der Eroberung Konstantinopels durch die Osmanen 1453 zur Moschee umgebaut wurde. Diese Umwandlung zeigt, wie religiöse Gebäude nach der politischen Veränderung neue Funktionen erhielten.
Die Moschee zeigt, wie byzantinische und islamische Baustile sich in einem Gebäude vermischen und nebeneinander bestehen. Besucher können an den Wänden und der Struktur sehen, wie zwei unterschiedliche religiöse Traditionen hier aufeinandertreffen.
Das Gebäude liegt etwa 500 Meter nordöstlich vom Bahnhof Kocamustafapaşa in der Nähe der Teberdar-Straße. Die Umgebung ist geprägt von vielen Handwerkswerkstätten und lokalen Geschäften, die den Viertel einen alltäglichen, bewohnten Charakter geben.
Die ursprüngliche byzantinische Apsis bleibt noch heute erhalten und zeigt auf die östliche Seite des Gebäudes aus. Diese Reliquie der ursprünglichen Bauweise verdeutlicht, dass die Struktur bewusst nach ihrer Umwandlung beibehalten wurde.
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