Hekimoğlu Ali Pasha Mosque, Osmanische Moschee in Fatih, Türkei.
Die Hekimoğlu Ali Pasha Moschee ist eine Moschee in Istanbul und wird von einer zentralen Kuppel geprägt, die von sechs Hauptpfeilern in sechseckiger Anordnung getragen wird und von mehreren kleineren Kuppeln umgeben ist. Der Gebäudekomplex umfasst auch eine Brunnenanlage, eine Bibliothek und eine Schule, die bis heute Teil der religiösen Einrichtung sind.
Das Bauwerk entstand zwischen 1734 und 1735 unter der Leitung von Hekimoğlu Ali Pasha, der dreimal als Großwesir des Osmanischen Reiches diente. Mit dieser Moschee hinterließ er ein bedeutendes Beispiel der klassischen osmanischen Architektur, bevor sich neue Stile durchsetzten.
Die Innenwände zeigen Keramikarbeiten aus den Tekfursaray-Werkstätten mit aufwendigen Darstellungen der Großen Moschee von Mekka. Diese Verzierungen spiegeln den Reichtum und die handwerkliche Meisterschaft wider, die Besucher beim Betreten des Raumes unmittelbar wahrnehmen.
Der Ort befindet sich in der Nähe von mehreren öffentlichen Verkehrsanbindungen und ist daher leicht erreichbar. Die Moschee bleibt aktiv für das tägliche Gebet und Besucher sollten die geltenden Besuchszeiten und Kleidungsvorschriften beachten.
Das Gebäude stellt einen wichtigen Wendepunkt in der osmansischen Architekturgeschichte dar, da es das letzte große Monument der klassischen Periode war, bevor der Barock-Stil die Bauten prägte. Diese Position macht es zu einem besonders bedeutsamen Ort für jeden, der die Entwicklung der Architektur nachvollziehen möchte.
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