Ürgüp, Distrikt von Nevşehir
Ürgüp ist eine Stadt in der Provinz Nevşehir und wird für ihre aus weichem Vulkangestein gehauenen Häuser und engen Gassen bekannt. Das historische Zentrum zeigt eine einzigartige Mischung aus traditionellen Steinhäusern mit hölzernen Balkonen, die sich zwischen modernen Strukturen erheben, und zahlreiche Kirchen und Klöster sind in die Felsformationen eingehauen.
Ürgüp entstand während der byzantinischen Periode als wichtiges religiöses Zentrum mit Kirchen und Klöstern, die in die Felsen gehauen wurden. Die Stadt war auch ein Knotenpunkt der Seidenstraße zwischen Istanbul und Jerusalem und prägte damit die kulturelle Entwicklung über viele Jahrhunderte.
Der Name Ürgüp stammt aus byzantinischer Zeit und bezieht sich auf die Bedeutung des Ortes als religiöses Zentrum. Die Altstadt zeigt noch heute diese Geschichte in ihren verwinkelten Gassen, wo handwerkliche Traditionen wie Töpferei und Weberei einen festen Platz im täglichen Leben einnehmen.
Die beste Zeit zum Besuch sind Frühling und Herbst, wenn das Wetter mild ist und die Landschaft besonders schön wirkt. Ürgüp ist gut erreichbar und eignet sich als Basis für zwei bis drei Tage, um die Hauptsehenswürdigkeiten und lokale Küche zu erkunden.
Temenni Hill, ein etwa 80 Meter hoher Hügel mit einer lokalen Tradition, wo Besucher Tücher an Bäume binden und sich dabei etwas wünschen. Von dort aus sieht man den Berg Erciyes in der Ferne und die Saint Georges Church mit antiken Gräbern auf dem Gipfel.
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