Mallos, Archäologische Stätte in der Provinz Adana, Türkei.
Mallus ist eine archäologische Stätte in der Provinz Adana nahe der Mittelmeerküste mit sichtbaren Resten von Stadtmauern und Gebäudegrundrissen. Die Überreste stammen aus verschiedenen Phasen der Antike und zeigen, wie sich eine größere Siedlung über die Jahrhunderte entwickelte.
Die Siedlung erlebte ihre Blütezeit unter Alexander dem Großen, der eine Brücke über den Pyramusfluß baute und der Stadt Steuervergünstigungen gewährte. Diese Periode markierte den Beginn des Wohlstands, der die Region für lange Zeit prägte.
Der Ort zeigt wie Menschen in der Antike zusammenlebten und welche Bautechniken sie verwendeten. Die Strukturen berichten von Handelsbeziehungen und dem alltäglichen Leben in einer bedeutenden Küstensiedlung.
Der Ort liegt in leicht erreichbarer Entfernung von Straßen in der Region und besteht aus mehreren Ausgrabungsbereichen mit Strukturen aus verschiedenen Zeiten. Es ist sinnvoll, bequeme Schuhe zu tragen und genügend Wasser mitzunehmen, da man zu Fuß verschiedene Bereiche erkunden muss.
Radaruntersuchungen haben unter der Oberfläche mehrstöckige Strukturen gefunden, die in Krisenzeiten Zehntausende Menschen aufnehmen konnten. Diese verborgenen Anlagen zeigen, wie Menschen in der Antike sich gegen Bedrohungen schützten und Notunterkünfte planten.
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