Leukai, Archäologische Stätte nahe Phokaia, Türkei
Leucae ist eine archäologische Stätte bei Phocaea in der Provinz Izmir mit Resten antiker Gebäude auf erhöhtem Gelände. Die Überreste umfassen Tempel, öffentliche Gebäude und Wohnhäuser, die sich über das Gebiet verteilen.
Die Siedlung wurde um 352 v. Chr. gegründet und stand unter der Kontrolle des persischen Admirals Tachos. Später entstand ein Streit zwischen den Bürgern von Klazomenai und Kyme um die Herrschaft über das Gebiet.
Die Ruinen zeigen griechische und römische Bauelemente in Tempeln und Wohngebäuden, die das tägliche Leben mehrerer Epochen widerspiegeln. Diese Strukturen erzählen von den Menschen, die hier lebten und arbeiteten.
Das Gelände ist von Izmir aus über Hauptstraßen erreichbar und einfach zu besuchen. Bei einem Besuch sollte man geeignetes Schuhwerk für das hügelige Terrain mitbringen und sich auf unebenen Untergrund vorbereiten.
Münzfunde deuten darauf hin, dass die Siedlung im 3. Jahrhundert v. Chr. eine eigene Münzstätte betrieb. Diese Währung zeigt, dass der Ort ein aktives Handelszentrum war.
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