Eskişehir, Provinzhauptstadt in der Nordwesttürkei
Eskişehir ist eine Provinz in Nordwestanatolien mit einer Stadt, die sich über das Tal des Porsuk-Flusses erstreckt und auf 792 Meter Meereshöhe liegt. Die bewaldete Landschaft trennt industrielle Anlagen in tiefer gelegenen Gebieten von Wohnvierteln und Geschäftszentren auf höherem Terrain.
Das Gebiet war ab 1000 v. Chr. eine phrigische Siedlung, die später unter dem Namen Dorylaeum als römische Stadt bekannt wurde. Durch die byzantinische und osmanische Zeit hinweg entwickelte sich die Region zu einem wichtigen Handels- und Verwaltungszentrum.
Die Stadt ist von drei Universitäten geprägt, die Studierenden aus verschiedenen Landesteilen anziehen und das öffentliche Leben mitgestalten. Dieser Zustrom junger Menschen prägt die Kultur und das Angebot an Cafés, Veranstaltungen und die allgemeine Energie der Straßen.
Die zentrale Bahnhofstation verbindet die Stadt regelmäßig mit Istanbul und Ankara, während ein modernes Straßenbahnnetz die Fortbewegung innerhalb der Stadt erleichtert. Beide Verkehrsmittel sind hilfreich, um verschiedene Stadtteile und die umliegenden Bereiche zu erkunden.
Lokale Handwerker führen die Tradition der Meerschaum-Schnitzerei fort und fertigen Pfeifen und Dekorationsgegenstände aus diesem Mineral an, das in nahegelegenen Lagerstätten abgebaut wird. Diese kunstvolle Handwerk hat Generationen überlebt und ist bis heute ein beachteter Teil der handwerklichen Identität der Region.
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