Kayseri, Verwaltungsprovinz in Zentralanatolien, Türkei
Kayseri ist eine Provinz in Zentralanatolien, die sich über weites Flachland und bergige Gebiete erstreckt. Das Gelände wird durch den aktiven Vulkan Erciyes geprägt, der die Landschaft dominiert und um ihn herum entstanden Siedlungen und Dörfer.
Das Gebiet war im Altertum als Masaka bekannt und wurde später unter römischer Herrschaft Caesarea genannt, bevor es seinen heutigen türkischen Namen erhielt. Diese Namenswechsel spiegeln die vielen Kulturen wider, die die Region über Jahrhunderte hinweg geprägt haben.
Die Altstadt von Kayseri zeigt eine Mischung aus Seldschuken-, Osmanen- und modernen Gebäuden, die entlang enger Gassen angeordnet sind. Man sieht hier traditionelle Basare neben restaurierten historischen Häusern, wo Handwerker noch heute nach alten Methoden arbeiten.
Die Provinz hat einen internationalen Flughafen mit regelmäßigen Verbindungen und ein dichtes Busnetz, das Städte und Dörfer miteinander verbindet. In den größeren Gemeinden gibt es gute Grundversorgung, während abgelegene Gegenden einfacher zu erreichen sind, wenn man über ein eigenes Transportmittel verfügt.
Das archäologische Gelände Kültepe zeigt Spuren alter Siedlungen, die tausende Jahre zurückreichen, und gilt als einer der ältesten bewohnten Orte der Welt. Besucher können hier Überreste entdecken, die das tägliche Leben in diesen frühen Gemeinden widerspiegeln.
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