Portugiesische Synagoge Izmirs, Synagoge aus dem 17. Jahrhundert in Kemeraltı, Türkei
Die Portugiesische Synagoge ist ein Gebetshaus im Kemeraltı-Viertel mit Steinmauern, Holzdecken und traditionellen jüdischen Bauelementen. Das Innere zeigt mehrere Gebetsräume, einen zentralen Bereich für gemeinsame Gebete und alte Bänke, die den Raum strukturieren.
Das Gebäude wurde im 17. Jahrhundert erbaut und wurde später zum Ort eines wichtigen religiösen Konflikts mit der Sabbatai-Zvi-Bewegung. Nach massiven Schäden durch einen Brand 1976 erfolgte eine umfangreiche Restaurierung, die 2018 abgeschlossen war.
Die Synagoge bewahrt Traditionen der sephardischen Juden, die nach ihrer Vertreibung von der Iberischen Halbinsel hierher kamen. Sie zeigt bis heute die Bauweise und Gebetsräume, die diese Gemeinschaft über Jahrhunderte pflegte.
Das Gebäude ist erreichbar über die engen Gassen des Kemeraltı-Marktes, wo es leicht zu übersehen ist. Es ist sinnvoll, sich Zeit für die Erkundung der umliegenden historischen Viertel zu nehmen, da die Gegend viele andere sehenswerte Orte bietet.
Das Innere enthält einen speziellen Gebetsraum, in dem die Torarollen in Richtung Jerusalem ausgerichtet sind. Diese traditionelle Ausrichtung folgt religiösen Anforderungen, die Gläubige über viele Jahrhunderte hinweg beachtet haben.
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