Aslanhane Mosque, Moschee aus dem 13. Jahrhundert in der Altstadt, Ankara, Türkei
Die Aslanhane-Moschee ist ein Gebetshaus mit quadratischem Grundriss in der Altstadt von Ankara und wird von 24 Holzsäulen getragen, die das traditionelle Holzdach stützen. Das Innere erstreckt sich über etwa 400 Quadratmeter und zeigt die typische Bauweise von Moscheen aus dieser Zeit.
Die Moschee wurde 1290 während der anatolisch-seljukischen Zeit gegründet und gilt als eines der frühesten Beispiele für Holzarchitektur mit Säulenhallen in der Türkei. Sie prägt seit dieser Zeit das religiöse Leben in dieser Gegend von Ankara.
Der Mihrab der Moschee zeigt dekorierte Fliesen aus früheren Seldschuk-Bauten und zeigt, wie religiöse Gemeinschaften alte Materialien in neue heilige Räume integrierten. Die Wiederverwendung dieser Elemente spiegelt eine Kontinuität wider, die Besucher beim Betrachten der inneren Verzierungen erkennen können.
Die Moschee liegt in der Nähe der Ankara-Zitadelle und ist für Besucher zugänglich, die die architektonischen Merkmale erkunden möchten. Regelmäßige Gebete finden statt, daher ist es sinnvoll, die Gebetszeiten zu beachten und angemessene Kleidung zu tragen.
Drei Steintore und zwölf Fenster durchbrechen die verstärkten Mauern des Gebäudes und schaffen ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Befestigung und Licht. Unter diesen Mauern liegen wiederverwendete Marmorblöcke aus der Antike, die das Fundament bilden und die Langlebigkeit der Struktur zeigen.
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