Abdülkadir İsfahani Masjid, Osmanische Moschee im Stadtteil Altindag, Ankara, Türkei.
Die Abdülkadir İsfahani Moschee ist ein Gotteshaus im Altindag-Viertel, das aus Stein erbaut ist und ein rechteckiges Grundriss hat mit Holztraufen und Dachziegel-Konstruktion. Das Gebäude erhält Tageslicht von allen Seiten durch Fenster und wird durch ein spitzbogiges Backsteinportal an der Nordseite betreten.
Das Gebäude wurde um 1570 gegründet, wie Inschriften zeigen, die während Renovierungsarbeiten 1963 entdeckt wurden. Im Laufe der Jahrzehnte erfolgten mehrere Instandhaltungsarbeiten, die das Bauwerk bis in die heutige Zeit bewahrten.
Die Innenausstattung zeigt Holzdeckenverzierungen aus dem 17. und 18. Jahrhundert mit bemalten Mustern, die typische Merkmale des ottomanischen Moscheendesigns widerspiegeln. Diese Dekoration prägt bis heute das Aussehen des Gebetsraums und verrät viel über die künstlerischen Vorlieben der damaligen Zeit.
Das Gebäude ist von allen Seiten leicht zu erreichen, da Fenster Tageslicht hereinlassen und die Räume gut sichtbar machen. Besucher sollten beachten, dass es sich um einen aktiven Gebetsort handelt, sodass Respekt vor den Betenden und den Öffnungszeiten wichtig ist.
Zwischen 1945 und später wurde das Gebäude durch ein Regierungsdekret in einen Museumslagerraum umgewandelt, bevor es zu seinen ursprünglichen Zwecken zurückkehrte. Diese ungewöhnliche Transition zeigt, wie sich die Nutzung historischer Bauwerke im Laufe der Zeit verändert hat.
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