Ulus, Historisches Viertel im Zentrum von Ankara, Türkei.
Ulus ist ein Stadtviertel im Zentrum von Ankara, das sich über mehrere Straßen erstreckt und große Verkehrsachsen wie den Boulevard Atatürk, die Straße Çankırı, die Straße Cumhuriyet und die Straße Anafartalar verbindet. Das Gelände ist dicht mit Geschäften, Banken, Hotels und verschiedenen Geschäftsgebäuden gefüllt, die dem Viertel sein heutiges Aussehen geben.
Das Viertel entwickelte sich aus einem traditionellen anatolischen Handelszentrum namens Taşhan in den 1880er Jahren und wurde nach der Eisenbahnverbindung 1892 zu einem zentralen Bezirk. Diese neue Verbindung machte das Gebiet zu einem Knotenpunkt für den modernen Handel und die Entwicklung Ankaras.
Der Name Ulus stammt aus dem Türkischen und bedeutet 'Nation'. Das Viertel war lange Zeit das Handels- und Geschäftszentrum, wo Kaufleute und Handwerker ihre Waren anboten und der tägliche Austausch zwischen Stadt und Land stattfand.
Das Viertel ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt, durch den alle Busse in Richtung Norden fahren, weshalb es leicht zu erreichen ist. Besucher sollten damit rechnen, dass es während der Geschäftszeiten lebhaft zugeht und sich auf viele Menschen und Fahrzeuge einstellen.
Das Denkmal der Republik wurde 1927 auf dem Ulus-Platz errichtet und zierte türkische Geldscheine in zwei verschiedenen Zeiträumen zwischen 1939 und 1979. Dieses Monument ist eines der bekanntesten Symbole der Türkei und bleibt bis heute ein visuelles Wahrzeichen des Landes.
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