Zuqnin-Kloster, Altes christliches Kloster nahe Diyarbakır, Türkei
Das Zuqnin-Kloster ist ein Kloster in der Nahe von Diyarbakir, das aus den fruhen christlichen Epochen stammt. Die Reste zeigen typische byzantinische Bauelemente wie dicke Mauern, Bogenoffnungen und die Anordnung von Wohn- und Gebetsraumen.
Das Kloster wurde im vierten Jahrhundert gegrundet und entwickelte sich zu einem einflussreichen religiosen Zentrum, das uber Jahrhunderte hinweg leitende Geistliche hervorbrachte. Es wurde schliesslich im zehnten Jahrhundert verlassen, nachdem es lange Zeit als wichtiger Ort des Christentums in der Region fungiert hatte.
Das Kloster war ein wichtiges Zentrum für syrisch-orthodoxe Mönche, die dort lebten und religiöse Texte anfertigten. Die Ruinen zeigen heute noch, wie die Mönche ihre täglichen Aktivitäten in den Gebäuden ausübten.
Der Ort ist offen und relativ einfach zu erkunden, erlaubt aber flaches, komfortables Schuhwerk wegen der unebenen und steilen Gelande. Es empfiehlt sich, Zeit in den fruhen Morgenstunden oder am spaten Nachmittag zu verbringen, um bei angenehmerem Wetter die Ruinen zu besichtigen.
Ein wichtiges historisches Dokument, die Zuqnin-Chronik, wurde von einem dort lebenden Monch im achten Jahrhundert verfasst und berichtet uber religiose und soziale Ereignisse jener Zeit. Dieses Manuskript ist eine seltene Quelle fur das Leben und die Geschichte der fruhen christlichen Gemeinden in der Region.
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