Maraş Mosque, Historische Moschee in Kahramanmaraş, Türkei.
Die Maraş-Moschee ist ein Gotteshaus in Kahramanmaraş mit einem charakteristischen hölzernen Dachwerk und einem separaten Minarett, das im Hof mit keramischen Kacheln verziert ist. Der Bau zeigt traditionelle Handwerkstechniken, die bei der Errichtung verwendet wurden.
Der Bau entstand unter der Herrschaft der Dulkadirid-Dynastie zwischen 1442 und 1454, einer Zeit großer architektonischer Aktivität in der Region. Im Jahr 1501 erhielt die Moschee umfangreiche Umbauten durch Bozkurt von Dulkadir.
Diese Moschee ist ein wichtiger Ort für das Gebetsleben und religiöse Versammlungen der lokalen Gemeinde. Sie prägt das kulturelle Leben des Viertels, da hier täglich Gläubige zusammenkommen.
Die Moschee liegt südlich der Burg von Kahramanmaraş und nordwestlich des überdachten Marktes, was die Erreichbarkeit erleichtert. Besucher sollten sich angemessen kleiden und zu den Gebetszeiten zurückhaltend sein, da dies Zeiten intensiven Gottesdienstes sind.
Das Minarett der Moschee steht unabhängig vom Hauptgebäude, ein Merkmal, das in der ottomanischen Architektur der Region ungewöhnlich ist. Diese bauliche Lösung ist das Ergebnis früher Entwurfsprinzipien, die in dieser Zeit in Anatolien verfolgt wurden.
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