Hereke Kalesi, Mittelalterliche Festung in Körfez, Türkei
Hereke Kalesi ist eine mittelalterliche Burganlage auf einem Hügel über der Bucht von Izmit in der Provinz Kocaeli. Die erhaltenen Mauerreste und Türme bestehen aus Stein und lassen die ursprüngliche Anlage noch gut erkennen.
Die Festung wurde in der byzantinischen Zeit errichtet, als die Region ein wichtiger Kontrollpunkt an der Küste des Marmarameeres war. Im 14. Jahrhundert übernahmen die Osmanen die Anlage und nutzten sie als Teil ihres Verteidigungssystems in Nordwestanatolien.
Der Name Hereke ist in der Region vor allem durch die Hereke-Teppiche bekannt, die seit dem 19. Jahrhundert hier gewoben werden. Wer die Gegend besucht, begegnet dieser Tradition in kleinen Werkstätten und lokalen Läden rund um den Ort.
Die Anlage liegt auf einem Hügel und ist nur zu Fuß über unbefestigte Wege zu erreichen, weshalb festes Schuhwerk empfohlen wird. Am besten lässt sich die Umgebung bei gutem Wetter erkunden, da der Boden bei Regen rutschig werden kann.
Obwohl die Burg selbst wenig bekannt ist, trägt Hereke einen international bekannten Namen, weil hier seit dem 19. Jahrhundert Seidenteppiche für den osmanischen Hof gewoben wurden. Einige dieser Teppiche befinden sich heute in Schlössern und Museen in ganz Europa.
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