Trinidad, Karibische Insel in Trinidad und Tobago
Trinidad ist die größere der beiden Hauptinseln des Inselstaates Trinidad und Tobago und liegt nur wenige Kilometer vor der Küste Venezuelas im südlichen Karibischen Meer. Die Insel erstreckt sich über eine Fläche von etwa 4.768 Quadratkilometern und wird von mehreren Gebirgsketten, Küstenebenen und einem von Flüssen durchzogenen Tiefland geprägt.
Die spanische Kolonisierung begann 1530, als Antonio Sedeño als erster Gouverneur eingesetzt wurde und San José de Oruña zur Hauptstadt der neu gegründeten Provinz Trinidad wurde. Im Jahr 1797 fiel die Insel ohne nennenswerten Widerstand an Großbritannien, wodurch eine neue Phase der Zuckerrohrplantagen und der Einwanderung aus verschiedenen Teilen der Welt eingeleitet wurde.
Der Steelpan, ein Schlaginstrument aus umgeformten Ölfässern, wurde hier in den 1930er Jahren erfunden und prägt bis heute die Straßenmusik und Karnevalsfeiern der Insel. Bei vielen lokalen Festen hört man die metallischen Klänge dieser Trommeln, die von Gruppen in farbenfrohen Kostümen gespielt werden.
Port of Spain liegt an der nordwestlichen Küste am Golf von Paria und dient als Hauptstadt sowie wichtigster Verkehrsknotenpunkt der Insel mit dem größten Hafen und internationalen Flughafen. Die meisten Besucher kommen über diesen Flughafen im Westen der Insel an und nutzen die Hauptstadt als Ausgangspunkt für Erkundungen.
Die Insel beherbergt das weltweit größte natürliche Asphaltfeld, den Pitch Lake, einen See aus zähflüssigem Bitumen, der sich über mehr als 40 Hektar erstreckt. Dieses geologische Phänomen lieferte das Material für Straßenbauprojekte auf der ganzen Welt, darunter auch Straßen in New York und London.
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