Hsinchu, Technologiezentrum im Norden Taiwans
Hsinchu ist eine Stadt in der nördlichen Region Taiwans, die sich entlang der Küste der Taiwanstraße erstreckt. Die Ortschaft gliedert sich in drei Bezirke und wird von kleinen Hügeln im Osten und flachem Küstenland im Westen begrenzt.
Die Ansiedlung entstand zu Beginn des 18. Jahrhunderts als chinesische Siedler aus Fujian hier landwirtschaftliche Gemeinschaften gründeten. Nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte sich die Stadt ab den 1980er Jahren zum Zentrum der taiwanischen Halbleiterindustrie.
Der Name Hsinchu leitet sich vom chinesischen Ausdruck für neuen Bambus ab und spiegelt die frühere Vegetation der Region wider. Heute ist dieser Ort vor allem durch seine Wissenschaftskultur geprägt, in der Ingenieure und Forscher einen großen Teil der Bevölkerung ausstellen.
Die Küstenabschnitte eignen sich gut zum Spazierengehen und bieten vor allem am Abend Wind und freie Sicht auf das Meer. Der Wissenschaftspark befindet sich östlich des Stadtzentrums und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.
Die starken Winde aus Nordosten prägen das Leben hier vom Herbst bis zum Frühjahr und machen die Gegend zu einem wichtigen Standort für Windenergie-Forschung. Wanderer und Radfahrer spüren diese Luftströmungen besonders deutlich entlang der Küste.
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