Keelung, Hafenstadt im Nordosten Taiwans.
Keelung ist eine Hafenstadt im Norden Taiwans, die sich über sieben Bezirke erstreckt und von Bergen umgeben ist. Das Stadtgebiet liegt zwischen bewaldeten Hängen und dem Meer, wobei der Naturhafen zwischen steilen Klippen die zentrale Bucht bildet.
Spanische Seeleute errichteten 1626 eine Festung an der Bucht, die erste europäische Siedlung in diesem Teil Taiwans. Später kontrollierten niederländische, chinesische und japanische Mächte nacheinander den Hafen, bis er nach 1945 zu Taiwan kam.
Die Geistermonat-Feierlichkeiten im Juli und August verwandeln die Stadt in einen Ort voller Prozessionen, schwimmender Laternen und nächtlicher Rituale. Diese Zeremonien entstanden aus der Eintracht zwischen früher rivalisierenden Familien und dienen heute dem Gedenken an wandernde Seelen.
Reisende erreichen die Stadt vom Zentrum Taipehs aus mit dem Zug in weniger als einer Stunde, wobei Züge tagsüber alle paar Minuten abfahren. Wegen des häufigen Regens lohnt es sich, einen Regenschirm oder eine wasserfeste Jacke mitzubringen.
Der Ort empfängt mehr Niederschlag als fast jede andere bewohnte Stadt der Welt, wobei Regen an über zwei Dritteln der Tage im Jahr fällt. Diese ständige Feuchtigkeit prägt das Straßenbild mit überdachten Gehwegen und allgegenwärtigen Regenschirmen in den Geschäften.
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