Beitou, Verwaltungsbezirk mit Thermalquellen in Taipei, Taiwan
Beitou ist ein Verwaltungsbezirk im Norden von Taipeh mit vulkanischen Tälern, Waldparks und mehreren Dutzend Thermalquellen. Die Gegend erstreckt sich über bewaldete Hügel und schmale Straßen, die von traditionellen Badehäusern und öffentlichen Fußbädern gesäumt sind.
Deutsche Schwefelhändler richteten hier vor der japanischen Kolonialzeit die erste Thermalanlage ein. Während der japanischen Herrschaft entstanden zahlreiche Badehäuser und Erholungseinrichtungen, die heute noch das Stadtbild prägen.
Der Name stammt vom Ketagalan-Wort Kipatauw und bezieht sich auf den Dampf aus den heißen Quellen. Besucher sehen heute noch den aufsteigenden Nebel in den Tälern und erleben Badehäuser im japanischen Stil entlang der Bergstraßen.
Zwei U-Bahn-Stationen verbinden das Gebiet mit der Innenstadt von Taipeh, darunter eine Linie, die speziell zu den Thermalbädern führt. Wanderwege in den Bergen sind oft steil und können bei Regen rutschig sein.
In den öffentlichen Parks findet man kleine Becken, in denen Besucher ihre Füße ins heiße Thermalwasser tauchen können, oft kostenlos. Manche Quellen speisen auch Bäche mit warmem Wasser, die durch Wanderwege fließen.
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