Namaxia, Indigener Gebirgsdistrikt in Kaohsiung, Taiwan
Namasia District ist ein Berggebiet mit indigener Bevölkerung im Nordosten von Kaohsiung, das sich von niedrigeren Tälern bis zu über 2.400 Meter hohen Gipfeln erstreckt. Die Region umfasst drei administrative Siedlungen und eine vielfältige Landschaft mit Flussebenen und bewaldeten Hängen.
Das Gebiet hieß bis 2008 Sanmin Township und wurde während der japanischen Herrschaft als indigenes Gebiet klassifiziert. Der Name änderte sich, um die indigene Identität der Bewohner besser zu widerspiegeln.
Die Gegend wird von drei einheimischen Völkern geprägt: den Bunun, Kanakanavu und Saaroa, die ihre Traditionen in drei Dörfern weitergeben. Besucher können sehen, wie diese Gemeinschaften ihre Lebensweise bewahrt haben und wie ihre Kultur das tägliche Leben vor Ort formt.
Der Zugang zur Region erfolgt über die Tai 21 Expressway, die Verbindungen zu größeren Städten bietet. Besucher sollten festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung mitnehmen, da die Wege bergig und Wetterbedingungen schnell wechseln können.
Die Bergwälder beherbergen eine beeindruckende Vielfalt an Tierleben mit Dutzenden von Säugetier- und Vogelarten sowie vielen Reptilien und Schmetterlingen. Diese reiche Biodiversität macht die Region zu einem Ort, an dem Natur und menschliche Besiedlung eng miteinander verflochten sind.
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