Kaohsiung, Sonderkommune im Süden Taiwans.
Kaohsiung ist eine besondere Gemeinde im Süden Taiwans, die sich von der Küste durch Stadtviertel bis zu den Bergen erstreckt und mehr als zwei Millionen Einwohner hat. Die Siedlung umfasst Hafenanlagen, Industrieparks, Wohnviertel und bewaldete Hügel, die alle in derselben Verwaltungseinheit zusammengefasst sind.
Eine Handelsstation namens Takau entstand hier in den 1600er Jahren und zog Kaufleute von der Küste Chinas an. Unter japanischer Herrschaft von 1895 bis 1945 wurde der Ort in einen Industriehafen verwandelt, der später zum wichtigsten Seehafen Taiwans wurde.
In den Straßen mischen sich chinesische Tempelzeremonien mit dem Alltag moderner Stadtbewohner, und viele Läden folgen immer noch dem Mondkalender für Feste und Feiertage. Hawker-Märkte öffnen am Abend und verkaufen lokale Gerichte, die von den verschiedenen Gruppen stammen, die hier seit Generationen leben.
Die Metro verbindet den Hochgeschwindigkeitsbahnhof im Bezirk Zuoying mit dem Zentrum und den wichtigsten Wohnvierteln, und Busse fahren in die entlegeneren Gebiete. Englische Beschilderung findet man an den meisten Stationen und Haltestellen, aber außerhalb der zentralen Gegend ist Mandarin-Chinesisch die Hauptsprache.
Der Hafen nutzt ein natürliches Tiefwasserbecken und ist heute die größte Anlage für Frachtverkehr auf der Insel, wo Container und Schüttgut aus aller Welt abgefertigt werden. Besucher können vom Rand der Hafenanlage aus die Container sehen, die sich auf den Piers stapeln, und das ständige Ein- und Ausfahren der Frachtschiffe beobachten.
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