Pulag, Berggipfel in der Verwaltungsregion Cordillera, Philippinen
Mount Pulag erreicht eine Höhe von 2922 Metern und liegt innerhalb eines Nationalparks, dessen Landschaft zwischen Grasland, Mooswald und Kiefernbeständen wechselt. Die Vegetation verändert sich mit der Höhe, sodass Wanderer mehrere Klimazonen durchqueren, bis sie die offene Gipfelregion erreichen.
Die philippinische Regierung gründete den Nationalpark im Jahr 1987, um mehr als 11.500 Hektar Bergökosysteme unter Schutz zu stellen. Dieser Schritt sicherte auch die indigenen Territorien der Cordillera-Völker, die den Gipfel seit Generationen bewohnen und nutzen.
Die Ibaloi, ein indigenes Volk der Cordillera, betrachten diesen Berg als heiligen Ort und traditionellen Sitz ihrer Ahnengeister. Besucher begegnen manchmal lokalen Führern, die Geschichten über alte Rituale und spirituelle Praktiken erzählen, die bis heute in Zeremonien fortbestehen.
Wanderer müssen eine Genehmigung beim Parkbüro einholen und bleiben auf markierten Wegen wie Ambangeg für Anfänger oder Akiki für erfahrene Bergsteiger. Warme Kleidung ist notwendig, da die Temperaturen auf dem Gipfel deutlich sinken, besonders in den frühen Morgenstunden und während der kühleren Monate.
Frost bildet sich regelmäßig auf dem Gipfel während der Wintermonate, ein seltenes Phänomen auf den Philippinen, wo die Temperaturen unter null Grad Celsius fallen. Diese eisigen Bedingungen schaffen eine ungewöhnliche Landschaft mit Raureif auf Gräsern und Felsen, die Besucher aus wärmeren Regionen des Landes überrascht.
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