Cordillera Administrative Region, Verwaltungsregion im nördlichen Luzon, Philippinen
Die Cordillera Administrative Region liegt im nördlichen Luzon und umfasst sechs Provinzen in einem bergigen Gebiet mit vielen Flusstälern und bewaldeten Hängen. Die Region erstreckt sich über weite Höhenlagen, die von tiefen Tälern bis zu Gipfeln reichen, die häufig von Nebel umhüllt sind.
Die Region erhielt ihren Verwaltungsstatus im Jahr 1987, nachdem ein Friedensabkommen die jahrzehntelangen Spannungen zwischen der Regierung und den lokalen Gemeinschaften beendete. Diese politische Anerkennung war ein Versuch, den indigenen Gruppen mehr Selbstverwaltung und Mitsprache zu gewähren.
Jede Provinz pflegt eigene Traditionen durch indigene Gemeinschaften mit traditioneller Landwirtschaft, Webtechniken und Holzschnitzerei-Methoden.
Die Stadt Baguio dient als Haupttor zur Region und ist durch regelmäßige Busverbindungen mit Manila sowie mit den Gemeinden in den sechs Provinzen verbunden. Vor Ort nutzen Reisende meist Jeepneys oder mieten Fahrzeuge, um abgelegene Dörfer und höher gelegene Ortschaften zu erreichen.
Die landwirtschaftlichen Reisterrassen in Teilen der Region sind bis zu 2.000 Jahre alt und gehören zu den höchstgelegenen Anbaufeldern der Welt. Viele dieser Terrassen werden bis heute von den Nachkommen der ursprünglichen Erbauer gepflegt und bewirtschaftet.
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