Mountain Province, Verwaltungsprovinz im Norden Luzons, Philippinen.
Mountain Province ist eine Verwaltungsprovinz im nördlichen Luzon auf den Philippinen und erstreckt sich über das zentrale Gebirge mit tiefen Tälern und Hochebenen oberhalb von 1000 Metern. Die Landschaft zeigt terrassierte Hänge, Kiefernwälder und Kalksteinfelsen, durch die Flüsse zu den Tiefländern fließen.
Die philippinische Kolonialverwaltung schuf das Gebiet im Jahr 1908, um mehrere Bergregionen unter einer einzigen administrativen Einheit zu vereinen. Im Jahr 1966 wurden die Unterbereiche in eigenständige Provinzen aufgeteilt, wobei das heutige Territorium seine aktuelle Form erhielt.
Die Einwohner pflegen bis heute ihre Dialekte und Handwerkstraditionen, wobei handgewebte Stoffe und geschnitzte Holzarbeiten in den Dörfern weiterhin nach alten Mustern entstehen. Besucher können lokalen Familien bei der Reisterrassenpflege zusehen, die über Generationen in Gemeinschaftsarbeit erfolgt.
Überlandbusse fahren täglich von Manila ab und benötigen etwa 11 Stunden auf kurvenreichen Bergstraßen mit Pausen an höher gelegenen Haltestellen. Reisende sollten warme Kleidung mitbringen, da die Temperaturen in den Höhenlagen auch tagsüber kühl bleiben können.
Alte Grabhöhlen zeigen hölzerne Särge, die an Klippenwänden hängen oder in Felsspalten ruhen, wo Vorfahren sie vor Jahrhunderten platzierten. Diese Begräbnisstätten liegen oft in schwer zugänglichen Gebieten und erfordern Führung durch lokale Gemeinschaften, die sie weiterhin schützen.
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