Sagada, Berggemeinde in Mountain Province, Philippinen
Sagada ist eine Bergstadt in der Cordillera-Region, die sich auf einer Höhe von etwa 1.500 Metern über mehrere Täler erstreckt. Kalksteinfelsen und dichte Wälder umgeben die Siedlungen und verleihen der Gegend ein raues, waldreiches Aussehen.
Die erste europäische Präsenz kam 1904 mit anglikanischen Missionaren an, die die Kirche St. Mary the Virgin bauten. Die Schule, die sie gründeten, beeinflusste die Bildung der lokalen Jugendlichen für die kommenden Jahrzehnte.
Die Kankanaey-Menschen bewahren hier ihre traditionellen Grabstätten, bei denen Holzsärge an Felswänden angebracht werden. Diese Praxis prägt das Aussehen der Landschaft und zeigt die tiefe Verbundenheit der Bewohner mit ihren Ahnen und dem Bergland.
Die beste Anreise erfolgt mit öffentlichen Bussen von Manila über Baguio City, was etwa neun Stunden auf Bergstraßen dauert. Das Wetter und die Straßenzustände können wechselhaft sein, daher ist Flexibilität bei der Planung sinnvoll.
Das Sumaguing-Höhlensystem unter dem Ort enthält ausgedehnte Kammern mit bizarren Kalksteinformationen und unterirdischen Bächen. Besucher navigieren durch enge Passagen in einer unterirdischen Welt, die es sonst nirgends in der Region gibt.
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