Ifugao, Provinz in der Verwaltungsregion Cordillera, Philippinen.
Ifugao ist eine bergige Provinz in der Verwaltungsregion der Kordilleren auf der Insel Luzon, bekannt für ihre terrassierten Hänge und bewaldeten Gipfel. Die Landschaft wird von tiefen Tälern durchzogen, in denen sich Dörfer aus Holzhäusern an die steilen Berghänge schmiegen.
Siedlungen auf den Berghängen existieren seit mehr als 2000 Jahren, als Gemeinschaften begannen, Reisterrassen in die steilen Abhänge zu schnitzen. Koloniale Mächte versuchten jahrhundertelang die Region zu kontrollieren, doch die abgelegenen Täler blieben weitgehend autonom bis ins frühe 20. Jahrhundert.
Die Reisterrassen der Region folgen Techniken, die über Generationen weitergegeben wurden und noch heute bei der Pflanzung und Ernte angewendet werden. Dorfgemeinschaften organisieren gemeinsame Arbeitstage, bei denen Nachbarn sich gegenseitig helfen und traditionelle Lieder während der Feldarbeit singen.
Nachtbusse fahren regelmäßig von Manila in die Hauptorte und erreichen die Region nach etwa neun Stunden Fahrt durch bergiges Gelände. Besucher sollten warme Kleidung mitbringen, da die Höhenlage deutlich kühlere Temperaturen mit sich bringt als die Küstengebiete weiter unten.
Die Steinmauern zwischen den Terrassen wurden ohne Mörtel errichtet und bilden ein über 20.000 Kilometer langes Netz, das von Hand gewartet wird. Die ältesten Terrassensysteme umfassen komplexe Bewässerungskanäle aus Bambus, die Wasser aus Waldquellen in hohen Lagen zu den Feldern leiten.
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