Banaue, Gemeinde auf den Philippinen
Banaue ist eine kleine Stadt in der Bergregion von Ifugao auf den Philippinen, die für ihre Reisterrassen bekannt ist, die wie riesige Stufen in die Berghänge geschnitten sind. Diese Terrassen erstrecken sich über die Landschaft, werden noch immer von Bauern bewirtschaftet und zeigen ein System von Wasserwegen, das die Felder bewässert.
Die Reisterrassen wurden von den Ifugao-Menschen vor mehr als 2000 Jahren erbaut und stellen eine jahrtausendealte Landwirtschaftsmethode dar. Diese Praxis wurde über Generationen hinweg von älteren auf jüngere Generationen weitergegeben und prägt bis heute das Leben in dieser Region.
Banaue ist ein Ort, wo die Ifugao-Gemeinde ihre eigene Sprache spricht und Traditionen bewahrt, die über Generationen weitergegeben wurden. Besucher können lokale Kunsthandwerke wie gewebte Matten und geschnitzte Holzarbeiten sehen und an Festen teilnehmen, bei denen Musik, Tanz und Rituale zu Ehren der Ahnen stattfinden.
Der Ort ist am besten während der Trockenzeit von Januar bis Mai zu besuchen, wenn das Wetter klar ist und Wanderungen einfacher sind. Man sollte mit geeignetem Schuhwerk, ausreichend Bargeld und Respekt vor lokalen Gebräuchen ankommen, da es in entlegenen Gegenden keine Geldautomaten gibt.
Die Reisterrassen sind kein Museum, sondern lebendige Farmen, auf denen Bauern noch heute Reis und andere Feldfrüchte anbauen und zum lokalen Markt bringen. Besucher können beobachten, wie diese jahrhundertealte Praxis im täglichen Leben der Gemeinde fortbesteht.
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