Kalinga, Verwaltungsprovinz im Norden von Luzon, Philippinen.
Kalinga ist eine Provinz in der nördlichen Bergregion von Luzon auf den Philippinen, die sich über mehrere Täler und Höhenlagen erstreckt. Tabuk City dient als Hauptstadt und verbindet die verstreuten Gemeinden, die entlang der Flussläufe und Berghänge liegen.
Die Region wurde im späten 19. Jahrhundert als Teil der größeren Mountain Province organisiert und erhielt erst 1995 ihren heutigen Status als eigenständige Verwaltungseinheit. Vorher war sie ab 1966 mit der benachbarten Apayao-Region in einer gemeinsamen Provinz zusammengefasst.
Die Stämme hier pflegen kunstvolles Körperschmuck durch traditionelle Tätowierungen, die Männer und Frauen tragen und die Tapferkeit oder wichtige Lebensereignisse zeigen. Viele Dörfer bewahren noch heute die Methode, bei der mit einem Bambusstock und einem Zitrusdorn Muster in die Haut geklopft werden.
Busse verkehren täglich von Manila nach Tabuk City, die Fahrt dauert etwa zehn bis zwölf Stunden. Vor Ort verkehren Jeepneys und Kleinbusse zwischen den Ortschaften, die Straßen können bei Regen schwer befahrbar werden.
Der Chico-Fluss verläuft durch die gesamte Provinz und speist ausgedehnte Terrassenfelder, die in die steilen Berghänge geschnitten sind. Einige dieser Terrassen sind über mehrere Generationen hinweg von Hand angelegt worden und bilden heute die Grundlage für den Reisanbau in der Region.
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