Abra, Verwaltungsprovinz im nördlichen Luzon, Philippinen
Abra ist eine Verwaltungsprovinz im nördlichen Luzon auf den Philippinen, die sich durch tiefe Täler und Berge in der Kordillere auszeichnet. Der gleichnamige Fluss durchzieht das Gebiet von Ost nach West und formt dabei steile Schluchten und grüne Ebenen.
Spanische Kolonisatoren errichteten ab 1598 Stützpunkte und Missionen in Bangued, die zur Basis heutiger Siedlungen wurden. Später trennte sich die Provinz von benachbarten Verwaltungsgebieten und erhielt ihre heutige Form nach mehreren Grenzänderungen.
Die Tinguian, auch Itneg genannt, bewohnen die Region und pflegen ihre Traditionen durch mündliche Überlieferung und Handwerkskunst. In vielen Gemeinden sieht man heute noch traditionelle Webmuster und Rituale, die das Leben im Bergland prägen.
Bangued ist die Hauptstadt und dient als Ausgangspunkt für Reisen in die umliegenden Gemeinden. Die Straßen führen durch Täler und über Pässe, wobei einige Strecken bei Regen schwerer passierbar werden.
Der Name stammt vom spanischen Wort für Schlucht und verweist auf die Banaoang-Schlucht, wo der Fluss das Gebirge verlässt. Früher nutzten Händler diese natürliche Passage als Handelsweg zwischen Küste und Hochland.
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