Hundred-Islands-Nationalpark, Nationalpark in Pangasinan, Philippinen
Hundred Islands ist ein Nationalpark in Pangasinan auf den Philippinen, der über 120 Kalksteininseln im Golf von Lingayen umfasst. Die Inseln erheben sich aus flachem Wasser und bilden ein Labyrinth aus bewaldeten Hügeln, Sandstränden und versteckten Buchten, die bei Ebbe und Flut ihr Aussehen ändern.
Das Gebiet wurde 1940 offiziell unter Schutz gestellt, um die Korallenriffformationen zu bewahren, die vor etwa zwei Millionen Jahren entstanden sind. Einheimische Fischer kannten diese Gewässer schon lange vorher und nannten sie nach der Vielzahl der sichtbaren Inseln.
Der Name bezieht sich auf eine alte Zählung, die weit mehr als hundert kleine Landmassen ergab, obwohl die tatsächliche Anzahl variiert. Fischer aus der Region nutzen die Gewässer seit Generationen, und viele Familien bieten heute Bootstouren an, die ihr Wissen über Strömungen und Riffe weitergeben.
Die meisten Besucher starten vom Hafen in Alaminos City aus, wo Boote zu verschiedenen Inseln ablegen, je nach Wetter und persönlichen Vorlieben. Einige Inseln haben Anlegestellen und schattige Bereiche, während andere nur bei ruhiger See erreichbar sind.
Auf einer Insel befindet sich eine Höhle mit einem tiefen natürlichen Becken, in das Besucher von Felsvorsprüngen springen können. Das Wasser ist klar genug, um den Boden zu sehen, bevor man hineinspringt, was den Nervenkitzel etwas mildert.
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