Keishuin, Buddhistischer Tempel in Ji'an, Taiwan.
Keishuin ist ein buddhistischer Tempel in Ji'an Township in Taiwan, der sich durch eine Kombination aus fließenden Dachlinien und geschnitzten hölzernen Türrahmen auszeichnet. Die Anlage umfasst eine Haupthalle, Gebetshöfe und kleinere Schreine, die durch Steinwege miteinander verbunden sind.
Der Tempel wurde während der japanischen Kolonialzeit Taiwans gegründet und spiegelt die religiösen Praktiken dieser Epoche wider. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Tempel von lokalen Gemeinden übernommen und dient seitdem als Ort der Zen-Meditation.
Der Name Keishuin folgt der traditionellen buddhistischen Nomenklatur und ist Teil der Zen-Tradition in Taiwan. Besucher können regelmäßige Zeremonien beobachten, bei denen Mönche Sutren rezitieren und Räucherstäbchen anzünden.
Der Zugang zum Tempel erfolgt über einen kurzen Weg vom Eingang aus, wobei Besucher gebeten werden, vor dem Betreten der Gebetsbereiche ihre Schuhe auszuziehen. Die Anlage ist tagsüber geöffnet, und Besucher sollten leise sprechen, um die meditative Atmosphäre nicht zu stören.
In einem der Innenhöfe wächst ein alter Baum, dessen Wurzeln sich über den Boden ausbreiten und von Besuchern als Symbol für Ausdauer verehrt werden. Mönche binden gelegentlich rote Bänder um die unteren Äste, um den Wechsel der Jahreszeiten zu markieren.
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