Lanyang Museum, Architektonisches Museum in der Gemeinde Toucheng, Taiwan
Das Lanyang Museum ist ein modernes Gebäude in der Gemeinde Toucheng an der Nordostküste Taiwans, das regionale Natur- und Kulturgeschichte zeigt. Die schräge Fassade aus Granit und Glas erhebt sich über einem flachen Feuchtgebiet und spiegelt das Profil der nahen Berghänge wider.
Das Museum wurde 2010 eröffnet, um die traditionelle Lebensweise der Küstenbewohner zu dokumentieren, bevor moderne Infrastruktur die Region veränderte. Der Architekt Kris Yao entwarf das Gebäude so, dass es die geologische Vergangenheit der Lanyang-Ebene erzählt.
Der Name Lanyang bezieht sich auf den alten Namen der Yilan-Ebene, den Siedler aus den südlichen Provinzen Chinas mitbrachten. Besucher sehen heute Ausstellungsstücke über den Reisanbau, die Fischerei und das Leben der indigenen Kavalan, die diese Küste seit Jahrhunderten bewohnen.
Die Ausstellungsräume sind mit Aufzügen erreichbar, und Rollstuhlfahrer können sich an der Kasse einen kostenlosen Leihrollstuhl ausleihen. Wer mit dem Auto kommt, findet auf dem Gelände einen Parkplatz; vom Bahnhof Toucheng führt ein kurzer Spaziergang durch Reisfelder zum Eingang.
Die schrägen Außenwände neigen sich in einem Winkel von 20 Grad und erinnern an die Schieferformation der nahen Küste von Wushih. Innen bildet eine große Glaswand den Blick auf das Wulao-Gebirge nach, das man vom Wasser aus sieht.
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