Krimgebirge, Gebirgskette auf der Halbinsel Krim, Ukraine.
Das Krimgebirge erstreckt sich entlang der Schwarzmeerküste im südlichen Teil der Halbinsel und bildet drei parallele Ketten, die sich von Südwesten nach Nordosten ziehen. Bewaldete Hänge bedecken die nördlichen Abhänge, während die südlichen Flanken steil zum Meer abfallen und eine abwechslungsreiche Landschaft aus Kalkstein und Schiefer zeigen.
Die Bergkette entstand durch tektonische Bewegungen, die während des mittleren und späten Tertiärs die Erdkruste falteten und hoben. Spätere Erosion formte Täler und Schluchten, die das heutige Bild der Region prägen.
Das Yaila-Plateau diente den Krimtataren als Sommerweide und prägte die landwirtschaftlichen Muster der Region.
Einige Gebiete erfordern Genehmigungen, besonders Teile des Naturreservats, wo sich der höchste Gipfel auf etwa 1550 Metern (5085 Fuß) erhebt. Wanderwege führen durch verschiedene Höhenlagen, wobei die Bedingungen je nach Jahreszeit stark wechseln können.
Am Demerdzhi-Berg formt Wind Kalksteinformationen, die an menschliche Gestalten und Tiere erinnern. Diese natürlichen Skulpturen verändern ihr Aussehen je nach Lichteinfall und ziehen Besucher an, die in ihnen verschiedene Formen erkennen.
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