Standseilbahn Kiew, Standseilbahn im Zentrum von Kyiv, Ukraine
Die Kyiwer Standseilbahn verbindet die Oberstadt mit der Unterstadt über einen steilen Hang oberhalb des Dnipro. Die zwei Fahrkabinen überwinden den Höhenunterschied in einem gemessenen Tempo und benötigen für die Fahrt bergauf und bergab zusammen weniger als vier Minuten.
Die Standseilbahn wurde 1905 eröffnet und von einem belgischen Investor finanziert, wobei Ingenieur Arthur Abrahamson das Projekt leitete. Der Bau setzte für seine Zeit neue Standards in der Ingenieurskunst und zeigte fortgeschrittene technische Lösungen.
Die Anlage trägt den Namen der nahegelegenen Michaelskathedrale, die der Linie ihren ursprünglichen Namen gab. Pendler nutzen heute die Verbindung als schnelle Möglichkeit, um zwischen den Stadtteilen oben und unten zu wechseln.
Die Fahrt funktioniert gut bei nassem oder heißem Wetter, da die Kabinen geschlossen sind. Am unteren und oberen Ende kann man auf gleicher Ebene einsteigen.
Die beiden Fahrkabinen tragen kyrillische Buchstaben an den Seiten, um sie auseinander zu halten. In der Mitte der Strecke treffen sie sich an einer Ausweichstelle und gleiten aneinander vorbei.
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