Mariä-Entschlafens-Kloster, Orthodoxes Kloster in Pochaiv, Ukraine
Die Lavra befindet sich auf einem Kalksteinhügel und umfasst zwei Kathedralen sowie einen Glockenturm, der über die umliegenden Dächer hinausragt. Die Gebäude zeigen barocke Fassaden mit vergoldeten Kuppeln, die im Sonnenlicht glänzen, und die Innenhöfe sind von weißen Mauern umgeben.
Das Kloster wurde erstmals im Jahr 1527 schriftlich erwähnt, wobei örtliche Überlieferungen auf einen noch früheren Ursprung im 13. Jahrhundert hinweisen. Die Anlage erlebte im 17. und 18. Jahrhundert eine bauliche Erweiterung mit der Errichtung neuer Kirchen und Befestigungen.
Der Name stammt von Pochaiv ab, einer Stadt, deren Geschichte eng mit dem orthodoxen Mönchtum verbunden ist. Pilger besuchen heute eine Quelle mit Wasser, das als heilend gilt, und nehmen daran teil, indem sie Kerzen anzünden und vor den Ikonen beten.
Besucher sollten sich an die Kleiderordnung halten, da Frauen ihre Schultern bedecken und Röcke tragen müssen, während Männer lange Hosen tragen sollten. Der Komplex ist am besten morgens oder am späten Nachmittag zugänglich, wenn die Besucherzahl geringer ist.
Ein in Stein eingegrabener Abdruck wird als Fußspur der Gottesmutter verehrt und zieht jährlich Tausende von Gläubigen an. Daneben bewahrt das Kloster eine Ikone, die seit dem 17. Jahrhundert als wundertätig gilt und in einer speziellen Kapelle ausgestellt ist.
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