Koktebel, Küstensiedlung in Feodosia, Russland
Koktebel ist eine Küstensiedlung in Feodossija, Russland, die sich entlang des Schwarzen Meeres unterhalb des Berges Klementjew erstreckt. Die niedrigen Häuser folgen einer gebogenen Bucht, während kahle Hänge die Rückseite der Siedlung abschließen und einen natürlichen Windschutz bilden.
Die Siedlung trug von den 1940er bis 1992 den Namen Planerskoye, bevor sie ihre ursprüngliche krimtatarische Bezeichnung zurückerhielt. Bereits in den 1920er Jahren nutzten Segelflieger die aufsteigenden Luftströmungen am Berg, was dem Ort frühe Bekanntheit verschaffte.
Der Ort trägt einen krimtatarischen Namen, der sich auf die bläuliche Färbung der Hügel bezieht, die Besucher noch heute bei bestimmtem Licht wahrnehmen können. Kleine Galerien und Ateliers am Ortsrand zeigen Arbeiten lokaler Künstler, die sich von der kargen Landschaft inspirieren lassen.
Regelmäßige Busverbindungen führen zum Flughafen Simferopol und zum Bahnhof Feodossija und verkehren vom frühen Morgen bis zum späten Abend. Der Strand ist zu Fuß erreichbar, wobei sich ein Spaziergang entlang der Küstenlinie morgens oder nachmittags anbietet, wenn die Sonne weniger heiß brennt.
Ein Haus am Ortsrand diente einst dem russischen Dichter Maximilian Woloshin als Wohnsitz und zog Schriftsteller wie Marina Zwetajewa an. Das Gebäude steht heute noch und wird gelegentlich von Reisenden besucht, die sich für die literarische Geschichte der Region interessieren.
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