Тепсень, Wallburg nahe Koktebel, Ukraine
Tepsen ist eine archäologische Stätte auf einem Plateau in der Nähe des Kara-Dag-Gebirges auf der Krim, die sich über mehrere Hektar erstreckt. Die Ausgrabungen zeigen Überreste von Wohngebäuden, Wasserleitungssystemen, Brunnen und Hafenanlagen aus dem Mittelalter.
Die Siedlung wurde in der zweiten Hälfte des 8. Jahrhunderts von Menschen der Saltovo-Majaki-Kultur gegründet und bestand bis zum 10. Jahrhundert. Die archäologischen Funde deuten auf mehrere Besiedlungsphasen und den Übergang zwischen verschiedenen kulturellen Perioden hin.
Archäologische Ausgrabungen in Tepsen enthüllten sechs christliche Kirchen, darunter die größte mittelalterliche Kirche der Krim mit 24 mal 31 Metern.
Der Ort ist auf einem offenen Plateau leicht zugänglich, aber die Überreste sind über ein großes Gebiet verteilt, daher sollte man Zeit zum Erkunden einplanen. Gutes Schuhwerk und Sonnenschutz sind empfehlenswert, da es dort wenig Schutz vor der Sonne gibt.
Sechs christliche Kirchen wurden auf dem Gelände freigelegt, darunter eine der größten mittelalterlichen Kirchen auf der Krim. Experten vermuten, dass dieser Ort mit dem antiken Hafen Athenaion und der Genoese erwähnten mittelalterlichen Siedlung Posidima identisch sein könnte.
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